Raiffeisen NÖ-Wien lud zur Zukunftsdebatte „Gegen-Sätze“

Fordern versus Fördern – Ist die Zukunft des Fußballs weiblich?

Wien, 25.10.2017. Am 24.10.2017 ging die Veranstaltungsreihe „Gegen-Sätze“ von Raiffeisen NÖ-Wien in die nächste Runde. Rund 150 Gäste aus Wirtschaft und Medien folgten der Einladung in das Raiffeisenhaus Wien und lauschten gespannt der Zukunftsdebatte, die heuer unter dem Motto „Fordern versus Fördern – Ist die Zukunft des Fußballs weiblich?“ stand.

Dabei analysierten ÖFB-Frauen-Teamchef Dominik Thalhammer und Bernhard Neuhold, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH, den Status quo und die Zukunftsperspektive des heimischen Frauenfußballs.

Gastgeber Mag. Hameseder im Gespräche mit Moderatorin Christine Teschl  

Professionalität als Schlüssel zum Erfolg

Einleitend zeigte sich Gastgeber Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, begeistert von den großen Erfolgen des ÖFB Frauen-Nationalteams und zog Parallelen zur Wirtschaft: „Das Frauen-Nationalteam hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Geld alleine nicht über den Erfolg eines Teams entscheidet. Viel mehr sind Professionalität, klare Strukturen, hohe Motivation und Leidenschaft die Schlüssel zum Erfolg. Das gilt gleichermaßen für Unternehmen: Überall dort wo professionell gearbeitet wird, kann Großartiges geschaffen werden.“

Dominik Thalhammer, der seit 2011 das Frauen-Nationalteam coacht, pflichtete dem bei und verriet dem Publikum sein Erfolgsrezept: „Kompetentes Führen, Fordern sowie Fördern schaffen eine hohe Teamkultur, hochwertige Arbeitsprozesse und eine langfristige Entwicklung.“ Er betonte, wie wichtig Werte wie Bodenständigkeit und Demut für das Team sind, die es trotz des derzeitigen Hypes zu bewahren gilt.

Popularität nutzen und Stellenwert des heimischen Frauenfußballs weiter steigern

Zum Stellenwert des heimischen Frauenfußballs unterstrich Thalhammer, dass es in Österreich – verglichen mit anderen europäischen Ländern – deutlich weniger Fußballerinnen gibt, auf die der ÖFB zurückgreifen kann. „Frauenfußball ist ein schlafender Riese, der noch mehr geweckt werden muss“, so der Teamchef.

Hier hakte Bernhard Neuhold ein: „Wir müssen die derzeitige hohe Popularität des Frauen-Nationalteams nutzen, um mittel- und langfristig neue Zielgruppen anzusprechen und so den Stellenwert des Frauenfußballs und des Fußballs allgemein in der österreichischen Bevölkerung weiter zu heben. Dazu sind langfristige Partnerschaften – wie etwa die jahrelange Kooperation mit Raiffeisen – genauso wichtig wie nachhaltige Initiativen, die es gemeinsam mit den Landesverbänden zu setzen gilt.“

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Pressefoto zum Download:

Gegen-Sätze 2017

  • Fototext: ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer (li.) und Bernhard Neuhold (re.), Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe, überreichten Gastgeber Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, ein signiertes Trikot des Frauen-Nationalteams, das er für die "Licht ins Dunkel-Spendenaktion" zur Verfügung stellen wird.
  • Copyright: Raiffeisen NÖ-Wien

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Über Gegen-Sätze:

Gegen-Sätze ist eine Veranstaltungsreihe von Raiffeisen NÖ-Wien. Dieses Format greift gesellschaftsrelevante Themen auf und stellt unterschiedliche Meinungen gegenüber. In einer hochkarätig besetzten Debatte mit Top-Referenten aus dem In- und Ausland sollen Einschätzungen über und Antworten auf brennende Themen der modernen Gesellschaft gegeben werden.

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Karin Resch, Öffentlichkeitsarbeit, +43-5-1700-93004, karin.resch@raiffeisenbank.at