VINUM ET LITTERAE
2004
Presseinformation
Wien/Krems am 19.10.2004
Prämierung der Sieger des 1. Österreichischen Preises für
Wein und Literatur
Wein und Literatur haben
sowohl gesellschaftspolitische als auch kulturelle Relevanz in Österreich. Daher hat die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien
gemeinsam mit Initiator Professor Gerhard Tötschinger den ersten Österreichischen
Preis für Wein und Literatur Vinum et Litterae 2004 ins Leben
gerufen.
Veranstalter: Raiffeisen-Holding
NÖ-Wien
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien fühlt sich im Besonderen dem
Land Niederösterreich und seinen Menschen gesellschaftlich verantwortlich.
Daher unterstützt sie alle Bemühungen, niederösterreichische
Kulturgüter zu erhalten, Kultur erlebbar und für die Bevölkerung
zugänglich zu machen. Veranstalter Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor
der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien: „Was wäre die niederösterreichische
Seele ohne den Wein?!“ Deshalb soll nunmehr Österreichs
ausgeprägte Weintradition und die Liebe der Menschen zu einem „guten
Glaserl“ auch literarisch manifestiert werden.
Im Sinne der Unternehmens-
und Genossenschaftsstrategie hat sich die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien beim Bau des Loisiums, der einzigartigen
Wein-Erlebniswelt in Langenlois, ebenso beteiligt wie bei der behutsamen
Renovierung des Kloster Und. Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat
das ehemalige „Kloster an der Welle“ (claustrum ad undam)
im Jahr 2002 erworben und in dem historischen Gemäuer einen Veranstaltungsort
für Kunst und Kultur etabliert. Für die Prämierung der
Sieger des 1. Österreichischen Preises für Wein und Literatur
kam daher kein anderer Ort in Frage, als das Kloster Und.
Zielsetzung: Hebung des Bewusstseins
„
Wein aus Österreich und Literatur aus Österreich, beides
ein Weltbegriff! Heimische Literatur zum Thema Wein existiert allerdings
kaum.“ Initiator Professor Gerhard Tötschinger bringt es
auf den Punkt. Ziel des Preises Vinum et Litterae 2004 ist es daher,
durch die Auszeichnung von herausragender heimischer Wein-Literatur
zur Hebung des Literatur-Bewusstseins in Österreich beizutragen.
Das wird durch den hochkarätigen Ehrenschutz mit Niederösterreichs
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, ORF-Generalintendantin Dr. Monika
Lindner und Raiffeisen Generalanwalt Dr. Christian Konrad unterstrichen.
Vinum et Litterae 2004: der Wettbewerb im Detail
Den Auftakt zum ersten Österreichischen Preis für Wein und
Literatur machte ein Pressefrühstück am 27. Jänner 2004
im Raiffeisenhaus.

Veranstalter und Kooperationspartner
Vinum et Litterae 2004 (v.l.n.r.):
Daniela Andre-Simonnet, Vöslauer; Dir. Norbert Gollinger, ORF NÖ; Dir.
Franz Ehrenleitner, Winzer Krems; Univ. Prof. Dr. Wolfgang Greisenegger, Österreichischer
P.E.N.-Club; Prof. Gerhard Tötschinger; GD Mag. Erwin Hameseder, Raiffeisen-Holding
NÖ-Wien; Dir. Harald Knabl, NÖN.
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Beim ersten Österreichischen Preis für Wein und Literatur
Vinum et Litterae 2004 konnten alle Literaturbegeisterten teilnehmen.
Einsendeschluss für Texte aller Literaturrichtungen war der 31.
Mai 2004.
Die Auswahl der Preisträger erfolgte am 30. Juni 2004 durch eine
prominente Jury aus den Bereichen Kommunikation, Kultur und Wirtschaft.

Jurysitzung im Kloster
Und am 30. Juni 2004 (v.l.n.r.):
Landesdirektor Norbert Gollinger, Klaus Merkl, Landesrat DI Gerhard
Plank, Direktor Franz Ehrenleitner, Professor Gerhard Tötschinger,
Chefredakteur Harald Knabl, Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder, Prälat
Mag. Maximilian Fürsinn, Bürgermeister DI Anton Bodenstein,
Präsident Dr. Wolfgang Greisenegger.
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Bei den Beiträgen wurde insbesondere die positive Einbindung
des Themas „Österreichischer Wein“ bewertet. Darüber
hinaus waren auch renommierte heimische Autoren eingeladen, Beiträge
einzureichen.
Vinum et Litterae 2004:
Sieger der Kategorie Laien
Die Jury des ersten Österreichischen Preises für
Wein und Literatur Vinum et Litterae 2004 prämierte folgende Laien-Schriftsteller:
1. Platz: Michael R. de Surris: „Das
Blut Christi“
2. Platz: Ernst Bieber: „Kellerpartie“
3. Platz: Horst Lothar Renner: „Zeile
um Zeile“
4. Plätze:
Johannes Brandfellner: „Wie
beim Wein, denkt Wurm“
Bernulf Bruckner: „Was wollen wahre Weinliebhaber wirklich?“
Rudolfine Haiderer: „Wein“
August Mayer: „Von der Weinseeligkeit zum Katznjaumma“
Günther Lainer: „Begegnung“
Franz List: „Venezianisches Intermezzo“
Siegmund Kleinl: „Wein“
Vinum et Litterae 2004:
Sieger der Kategorie Profis
Die Jury des ersten Österreichischen Preises für
Wein und Literatur Vinum et Litterae 2004 kürte folgende Schriftsteller:
1. Platz: Erich Sedlak: „Der
Korkenzieher“ – Text beiliegend
2. Platz: Peter Marginter: „Teure
Tropfen“
3. Platz: Dr. Susanne Dobesch: „Das
andere nicht nur beim anderen“
Weitere Einreichungen stammten
von:
René Freund,
Joseph Gerger, Lotte Ingrisch, Wolfgang Mayer-König, Herbert
Pauli, Günther Schatzdorfer, Christian Wanko und Adam Zielinski.
Vinum et Litterae 2004:
Preise
Die zehn bestplatzierten Laien-Autoren
des ersten Österreichischen
Preises für Wein und Literatur Vinum et Litterae 2004 erhielten
jeweils zum Preisgeld von je € 1.000.- eine Urkunde und einen
Skulpturpreis des renommierten österreichischen Künstlers
Professor Karl Korab.
Die Bronze-Skulpturen „Werkzeug des Poeten“ wurden von
Prof. Korab eigens für den Wettbewerb in streng limitierter Auflage
geschaffen und versinnbildlichen Elemente, die an Schreibutensilien
erinnern sollen. Die Skulpturen sind aus Bronze gegossen und rund 40
Zentimeter hoch. Ihr Wert liegt jeweils bei rund € 1.000.-
Die besten Beiträge werden im kommenden Jahr in einem Buch (in
Kooperation mit dem Niederösterreichischen Pressehaus) veröffentlicht.
Die Jury behält sich dazu die Auswahl der Texte vor.
Vinum et Litterae 2005: Wein und Karikatur
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien wird als Veranstalter gemeinsam
mit Initiator Prof. Gerhard Tötschinger den ersten Österreichischen
Preis für Wein und Literatur - Vinum et Litterae - zum Markenzeichen
machen.
Im kommenden Jahr ist eine Fortsetzung geplant: mit dem Schwerpunkt „Wein
und Karikatur“. Heimische Karikaturisten sollen ermuntert
werden, ihre Gedanken zum Rebensaft pointiert zu Papier zu bringen.
Die prämierten Texte, sowie weitere Informationen zum ersten Österreichischen
Preis für Wein und Literatur Vinum et Litterae finden Sie unter:
www.vinumetlitterae.at
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